Sandstürme auf dem Mars

Veröffentlicht auf von Mars-Explorer

Sandstürme! Die Schrecken der Wüsten-Nomaden!

Doch jene toben auch auf dem Mars. 

Lediglich in den Gebieten, wo es große Temperaturunterschiede gibt, bilden sich die Sandwirbel.

Wenn auf der Südseite der Sommer beginnt, dann beginnt auch die Zeit der großen Stürme!

Und groß darf man hier wirklich auch sagen: Manche Sturmzellen sind so gigantisch, dass sie ganze Regionen des Planeten verdunkeln. Mehrere 100km groß werden diese Mega-Stürme. 

Vor allem 1977, zum Höhepunkt der Sturmzeit, hatte die Viking-Landesonde eine Windgeschwin-digkeit von bis zu 90 km/h gemessen.

Das mag auf den ersten Blick nicht viel sein, jedoch wurde dies mehr als 100 km vom Sturmzentrum entfernt gemessen. Trotz der großen Geschwindigkeiten im Auge des Sandsturms würde ein Mensch nicht umgeworfen werden, da der Mars eine viel geringere Atmosphärendichte besitzt (~1/100), und somit vergleichbar wenig Kraft hinter dem Wind steckt.

 

Veröffentlicht in Mars-Wissen

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Balrog 05/23/2009 21:33

Hi, ich habe ein Stöckchen für dich ins Gras geworfen, kannst es gerne bei mir abholen, wenn du magst. Gruß Jürgen

Mars-Explorer 05/23/2009 21:41


Hatte es ja schon gesagt. Ich bin der Urheber dieses Stöckchesn. Ein wahrer Bumerrang!, schmnunzel!